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Nach
der sehr erfolgreichen Durchführung des internationalen Projekts
"Leben und Wohnen im 3.Jahrtausend - Visionen von Jugendlichen und
Senioren" im August in Plunge reisten bereits wieder Mitte September
Mitglieder des Partnerschaftsvereins "Hilfe für Plunge / Litauen
e.V." in die litauische Partnerstadt - diesmal jedoch zum Feiern.
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Gruppenfoto
mit dem deutschen Botschafter in Litauen, Volker Heinsberg
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Fünf
Jahre ist das deutsche Kulturzentrum nun in Plunge eine Begegnungsstätte
für Deutsche und Litauer, werden unterschiedliche Veranstaltungen
angeboten und in den dazugehörigen Gästezimmern können bis zu 10
Personen übernachten.
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Die
Initiatoren dieser Einrichtung, der Direktor des Saule -Gymnasiums
Juozas Milašius (linkes Bild) und die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins
Ulla Amsler luden gemeinsam mit der Leiterin des Zentrums
Vilma Mosteikiene (ganz links), die Plunger zur großen Geburtstagsfeier
ein.
Im repräsentativen Schloss Oginskis (unten) mit seiner wunderschönen
Außenanlage genossen die 13 angereisten Deutschen mit 130
litauischen Gästen, an der Spitze der Plunger Bürgermeister
Algirdas Piciulis, ein außergewöhnliches klassisches Konzert.
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Hochrangige
Gäste beim Geburtstagsfest: (v.links: Malerin
Sigute Ach,
1. Vors. Ursula Amsler, Botschafter Volker Heinsberg, Bürgermeister
Algirdas Piciulis, Dolmetscherin Grazina, Museumsleiter Alvidas
Bakanauskas
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Das Saulius
Lipcius-Duo / Cello und Gitarre und die Mezzosopranistin Asta Krikšciunaite
zeigten den Gästen wieder einmal welche großartige Musiker das kleine
Land Litauen besitzt.
Alle drei versprachen
aus Verbundenheit zu den Mendener Freunden und zur Erinnerung an
die verstorbene Freundin Gertrud Lambert im nächsten Jahr in Menden
ein Konzert zu geben.
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Neben
dem akustischen Genuss gab es noch einen visuellen: die Malerin
und Kinderbuchillustratorin Sigute Ach aus Vilnius stellte ihre
fantasievollen Bilder, die ausschließlich Engel darstellten,
aus.
Sie ist nicht nur in ganz Litauen bekannt, sondern zeigt ihre
vielfältigen Werke in den verschiedensten Ländern der Welt.
Aus Freundschaft zu den Mendenern nahm sie noch die Anstrengung
auf sich, einen Tag vor ihrer großen Ausstellungsreise nach
China, zum Jubiläumsfest nach Plunge zu kommen. |
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Ein
Zeichen der hohen Wertschätzung für "Hilfe für Plunge"
war die Teilnahme des deutschen Botschafters Volker Heinsberg
aus Vilnius an diesem Fest.
Er kam zum ersten Mal nach Plunge und war von dem anspruchsvollen
feierlichen Ambiente des Schlosses sehr angetan.
In seiner Ansprache hob er die Wichtigkeit eines deutschen Kulturzentrums
gerade in der ländlichen Region hervor.
In Litauen gibt es nur noch ein weiteres dieser Art - neben
dem Goethe Institut in der Hauptstadt.
Deutsche Sprachkurse und Vermittlung der deutschen Kultur in
all seinen Facetten tragen zum besseren Verstehen bei und sind
für den gegenseitigen Austausch unbedingt notwendig.
Beim Rundgang durch die Räume des deutschen Kulturzentrums war
er über die große geleistete Arbeit des Partnerschaftsvereins
überrascht, eine solche gute intakte Einrichtung hatte er nicht
erwartet. |
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Der
deutsche Botschafter Volker Heinsberg
- oben mit Ulla Amsler - unten neben dem Plunger Bürgermeister
Algirdas Piciulis
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Der
Plunger Bürgermeister Algirdas Piciulis ließ es sich nicht nehmen,
"Hilfe für Plunge" nicht nur als Motor für die Gründung des
deutschen Kulturzentrums hervorzuheben, sondern ebenso für viele
andere positive Veränderungen und Initiativen in seiner Stadt.
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Bürgermeister
Algirdas Piciulis
bedankt sich bei der Malerin Sigute Ach |
Die
Direktorin der Plunger Bibliothek Violetta Slieriene
mit Vorstandsmitglied Brigitte Wagner
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Wie
sehr "Hilfe für Plunge" bekannt und anerkannt ist, zeigte
sich in den vielen Glückwünschen, Dankesworten und Blumen, die die
Vorsitzende für den Verein entgegen nahm.
Beim anschließenden Büffet und einem Glas deutschen Wein konnten
sich deutsche und litauische Gäste austauschen, neue Pläne besprechen
und alte und neue Freunde sich treffen. Es war ein rundum gelungenes
Geburtstagsfest!
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