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Es
war zwar die letzte gemeinsame Reise, aber das Ende des Projektes
kann es nicht sein: denn die Grenzen, die bei "Wohnen und Leben
im 3. Jahrtausend" überschritten wurden, sind so nachhaltig geöffnet
worden, dass ganz offensichtlich erst ein Anfang gemacht wurde.
Auf Anfrage stand Ulla Amsler am ersten Tag nach der Heimkehr aus
Plunge Rede und Antwort. "Es sind so viele Kontakte geknüpft, so
viele Anregungen in die Welt gesetzt, ist so viel bewegt worden
- die Entwicklung und Vertiefung setzt jetzt an."
Nach Menden und Moieciu hat sich die Gruppen der etwas älteren und
etwas jüngeren Menschen aus Deutschland, Rumänien und Litauen vom
28. Juli bis zum 5. August in Plunge getroffen.
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Die
professionelle Stadtführung
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"Zunächst
sind wir ohne Führung durch die Innenstadt gezogen und haben uns
positive und negative Eindrücke gemerkt.
Am nächsten Tag bekamen wir eine professionelle Stadtführung mit
geschichtlichem Hintergrund", erläutert die Vorsitzende von "Hilfe
für Plunge", die das Projekt maßgeblich gesponsert hat.
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Die
Projektgruppe vor dem Schloss Oginskis,
in dem die rumänischen Teilnehmer ein Konzert gaben
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In
vier Gruppen wurden anschließend Vorschläge erarbeitet, mit denen
Plunge und Umgebung miteinander verbunden, verschönert, wirtschaftlich
gefördert und für sanften Tourismus erschlossen werden könnte.
Dabei legten auch die jungen Leute großen Wert auf die Erhaltung
von Tradition. So sollen zum Beispiel die bunten Holzhäuser bzw.
ihre Bauweise beibehalten werden.
Grässliche Betonklötze wie das Kulturzentrum inmitten der Stadt
möge man, so die Gruppe einstimmig, schnellstmöglich mit Efeu zuranken
lassen.
Fuß- und Radwege durch die wasserreiche Umgebung Plunges könnten
das Naherholungsgebiet auch für Gästen von ferne attraktiv machen.
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Präsentation
der Gruppen
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In
einer Präsentation wurde vor laufenden Kameras des litauischen Fernsehens
und unter Beobachtung der Presse neben anderen Interessierten auch
der Bürgermeister informiert - vom fachlichen Leiter des Projekts
Klaus Theo Luig.
Zum Abschluss wandte der sich an der Bürgermeister "Sie kennen Ulla
Amsler !?
Dann wissen Sie, sie wird Plunge im Auge behalten und uns mitteilen,
was sich hier tut!" Die freut sich derweil auf Menden à la Carte,
weil sich die Mendener Teilnehmer des Projekts hier erstmals wieder
treffen.
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Plunges
Bürgermeister (l) folgt den Ausführungen interessiert.
Daneben die Übersetzerin, dann Ulla Amsler und Klaus
Theo Luig
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"Wichtig
war und ist uns, dass man - egal wie alt man ist - sich zu träumen
traut, ohne dabei ans Geld zu denken", betont Ulla Amsler das Anliegen,
Dinge anzustoßen, die manche Menschen für "unmöglich" halten.
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