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veröffentlicht 09.12.03
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Delegation aus Litauen zu Gast |
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Vorsitzende von "Hilfe für Plunge / Litauen", Ulla
Amsler, organisierte den Aufenthalt. Donnerstag Besuch im Bonner Gesundheitsministerium |
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Bürgermeister
Rudi Düppe empfing gestern Morgen (8.12.03) hohen Besuch: eine
Delegation aus dem litauischen Gesundheitsministerium in Vilnius.
Die Gruppe ist schon am Samstag in Menden angekommen und besucht während
ihres Aufenthalts mehrere Kliniken, trifft sich mit Krankenkassenvertretern
und besucht das Bundes-Gesundheitsministerium in Bonn.
Organisiert wurde die Reise von Ulla Amsler, erste Vorsitzende des
Vereins "Hilfe für Plunge / Litauen".
Sie ist schon seit vielen Jahren mit Ramune Navickiene, der Direktorin
der Staatlichen Inspektion vom medizinischen Audit beim Litauischen
Gesundheitsministerium, befreundet.
Diese stellte den Kontakt zu der restlichen Delegation her.
Dazu gehören: Jurate Martinoniene, Leiterin der Gesundheitsökonomieabteilung
vom lit. Gesundheitsministerium, Gediminias Cerniauskas, Vizeminister
vom lit. Gesundheits-ministerium, Pranas Serpytis, Berater des Ministers
vom lit. Gesundheitsministerium, Algis Sasnauskas, Direktor der staatlichen
Krankenkasse und Mindaugas Plieskis, Leiter der Expertise- und Audit-Abteilung
der Krankenkasse Kaunas.
Bürgermeister Düppe sprach mit den Litauern über das
Gesundheitssystem in Deutschland, nachdem er den Gästen einiges
über die Stadt Menden erzählt hatte.
Der litauische Gesundheitsvizeminister erklärte, dass eine enge
Verbindung zwischen dem deutschen und dem litauischen System bestehe
und es für die Delegation sehr interessant sei, das System hier
näher kennenzulernen.
Ihr Ziel sei es, in Deutschland zu sehen, wie die Entwicklung des
Gesundheitssystems in Litauen nach dem EU-Beitritt aussehen könne.
Er betonte außerdem, wie wichtig es sei, dass es in der ganzen
EU Ziele gebe, die alle erreichen wollen.
Menden und Plunge trügen dazu schon seit 10 Jahren bei, nun sei
es an der Zeit, dies auch auf staatlicher Ebene zu erreichen.
Nach dem Besuch beim Bürgermeister standen Gespräche und
eine Besichtigung des Mendener St. Vincenz Krankenhauses auf dem Plan.
Empfangen wurde die Delegation vom Geschäftsführer Martin
Skorupski, dem Pflegedirektor Reinhold Jacobs, Dr. Schwarz und Abteilungsleiter
Uli Tolksdorf.
Martin Skorupski beantwortete den interessierten litauischen Besuchern
zunächst alle Fragen zum Mendener Krankenhaus, erläuterte
Daten, Fakten und Zahlen, das Verhältnis zu den Krankenkassen
und die freiwillige Partnerschaft des St. Vincenz Krankenhauses, dem
St. Elisabeth Hospital, dem St. Marien Hospital und den beiden Altenheimen
St. Johannes und St. Pankratius.
Martin Skorupski betonte schon zu Beginn des Gesprächs, dass
er "gerne bereit ist, Ihnen heute alles zu zeigen, was Sie gerne
sehen möchten."
Dazu bekam die Delegation dann auch Gelegenheit. Die Litauer besichtigten
die Ambulanz, die Eingangshalle mit der Information, die Intensivstation,
erhielten Einblicke in das Computersystem des Krankenhauses und schauten
sich das Eigenblutspendezimmer an.
Während der ganzen Führung beantwortete das Personal immer
wieder alle Fragen der litauischen Gäste.
Am Nachmittag traf die Delegation dann auf Vertreter der AOK und der
DAK. |
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