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veröffentlicht 23.03.02
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| Deutsches
Kulturzentrum zieht Plunger magisch an |
Dank der Unterstützung des Vereins "Hilfe
für Plunge"
entstand in litauischer Partnerstadt ein attraktives "Haus der
Begegnung" |
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"Seht
her, unser Deutsches Kultur-
zentrum hat neue Tische und Stühle
bekommen!"
Stolz präsentiert Juozas Milasius,
Leiter des Saule Gymnasiums,
während einer kleinen Feier das
neue Inventar den Mitgliedern des
Deutschen Clubs in Plunge.
"Mein besonderer Dank gilt dem
Mendener Verein Hilfe für Plunge.
Ohne dessen Hilfe sähe es hier
jetzt nicht so gemütlich aus."
Die Idee zum Aufbau eines Deutschen Kulturzentrums entstand
im Jahr 1999. Ulla Amsler, erste Vorsitzende des Vereins Hilfe
für Plunge und Juozas Milasius suchten nach
einer Möglichkeit beide Kulturen enger zusammen zu führen.
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Juozas Milasius,
Leiter des Saule Gymnasiums,
im Kreise von Besuchern des Deutschen Clubs in Plunge. Gemeinsam
mit dem Verein Hilfe für Plunge unter Federführung
von Ulla Amsler wurde das Kulturzentrum zu einem Ort der Begegnung
ausgebaut.
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Und da kam beiden
die Idee ein "Haus der Begegnungen" zu schaffen. Ein geeigneter
Standort war schnell gefunden.
Vermissen das Walram-Gymna-sium
in Menden und grüßen hiermit die Schulgemeinschaft:
Andrius Barkauskas,
Martyna Smilingyte, Faustas Einikis und Petras Balciauskis.
(v.l.)

Computer aus Menden
sind im Deutschen Club auch der Öffentlichkeit zugänglich.
Hier arbeiten Jurate Bartkeviciute, Viktorija Simutyte, Gediminas
Bartkeuicius und Vytautas Narmontas unter Anweisung von Wilma
Mosteikiene (v.l.) im Internet.
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Das
Saule Gymnasium stellte Räumlichkeiten zur Verfügung
und der Verein Hilfe für Plunge
unterstützte das mit Geld und Sachspenden.
Nach gründlicher
Renovierung wurde das Zentrum im Juni 2000 feierlich eröffnet.
Die 34jährige Wilma Mosteiliene leitet seit sechs Monaten
die Einrichtung und hat schon viel erreicht. "Am Anfang
haben wir Filme über Deutschland gezeigt, denn viele Plunger
wussten von Deutschland nur sehr wenig.
Da das Interesse an Informationen sehr groß war, haben
wir beschlossen, eine kleine Bibliothek mit deutscher Literatur
zu eröffnen."
Dass die Idee von Ulla Amsler und Juozas Milasius ein Volltreffer
war, kann man jeden Tag im Kulturzentrum miterleben, wenn sich
Lehrer oder Schüler für Ihren Deutschunterricht mit
Literatur eindecken.
"Oftmals kommen aber auch Leute zu uns, die eine Hilfeleistung
bei einer Übersetzung ins Deutsche benötigen,"
weiß Wilma Mosteikiene zu berichten. "Denen wird
natürlich auch geholfen."
In Zunkunft soll das Deutsche Kulturzentrum verstärkt für
Veranstaltungen genutzt werden.
So ist an eine Fortsetzung der Schülerolympiade der deutschen
Sprache gedacht.
Aber auch Deutschkurse sollen verstärkt in den Räumlichkeiten
angeboten werden.
Jeden zweiten Mittwoch im Monat hält der Deutsche Club
dort auch seine Veranstaltungen ab.
"Attraktivität genießt bei uns oberstes Gebot",
so die erste Vorsitzende. "So werden zum Beispiel deutsche
Schriftsteller vorgestellt oder Dias vom Karneval gezeigt. |
Deutscher
Botschafter
sah sich vor Ort um
Auch aktuelle Themen stehen auf
unserem Programm. So wollen
viele Bürger unserer Stadt mehr
über die Europäische Union wissen.
Deshalb werden wir uns auch mit
diesem Thema in einem unserer
nächsten Vorträge beschäftigen."
Übrigens: Auch der Deutsche
Botschafter in Litauen hat sich
schon in Plunge ein persönliches
Bild gemacht.
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Schulmöbel
aus Menden erfüllen weiter ihren Zweck im täglichen
Schulunterricht.
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