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veröffentlicht 07.07.03
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Intensität |
Bürgermeister
Düppe eröffnete die Ausstellung
"Plunge - gestern und heute" im Mendener Museum |
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Fast
1500 Kilometer ist die
Stadt Plunge in Litauen von
Menden entfernt.
Seit zehn Jahren besteht
zwischen beiden Orten
eine Partnerschaft,
Bürgermeister Rudi Düppe
bezeichnet diese als eine
der lebhaftesten.
Mit ein Verdienst von Ulla
und Peter Amsler, die
mehrmals im Jahr die Route
auf sich nehmen, engagiert
Hilfe leisten und so eine
enge Beziehung ermöglicht
haben. |
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Aus den regelmäßigen Besuchen ist auch die Idee entstanden,
Mendener Bürgern die Partnerstadt Plunge, die sie vielleicht
nur vom Hörensagen kennen, genauer zu präsentieren:
Seit Samstag Morgen sind im Mendener Museum unter dem Ausstellungstitel
"Plunge - gestern und heute" Fotografien und weitere Dokumente
aus der litauischen Stadt zu betrachten. |
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Aus
sechs verschiedenen Blickwinkeln stellen der Plunger Historiker
Bronius Pocius und Künstler Jacob Bunka ihre Heimat vor: die
Gebäude, die berühmte Familie Oginski, die Menschen, die Kultur,
die Industrie und die Geschichte, insbesondere die der Juden.
Bei der Vernissage im Mendener Museum waren beide zugegen
und gaben historisches Hintergrundwissen zur Ausstellung.
Sie berichteten von der Okkupation durch die Sowjetunion (15.
Juni 1940) und der dadurch einsetzenden Verbannung und Gewalt
gegen jüdische Bürger aus Plunge.
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Gerd Blum und seine Tochter
begleiteten die Ausstellungseröffnung mit Violinen.
Im Hintergrund Buncas Fotografien.
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2236 Juden wurden getötet, darunter auch der Vater und Bruder von
Jacob Bunca. Bunca, ein begabter Holzschnitzer, hat Skulpturen gestaltet,
die sich mit der Verfolgung beschäftigen.
Jüdische Emigranten aus aller Welt kommen nach Plunge, um die Werke
Buncas zu begutachten, im Mendener Museum sind einige Skulpturen auf
Fotos abgebildet. Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck bekam für den
jüdischen Teil des Museums ein Bunca-Werk geschenkt.
Die textlich und bildlich interessante Ausstellung über Mendens Partnerstadt
kann zu den üblichen Öffnungszeiten
des Museums besichtigt werden.
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