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Am 26. Februar
2005 fährt zum 40.Mal ein Transport mit Hilfsgütern in die lit.
Partnerstadt Plunge - organisiert und finanziert vom Partnerschaftsverein
"Hilfe für Plunge / Litauen e.V.". Hauptsächlich erhalten
Familien mit behinderten Kindern die gut erhaltenen Möbel, Elektrogeräte
und Haushaltswaren.
Die Verteilung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Plunger "Familien
Hilfsdienst" und dem Plunger "Kinder-Invaliden-Verein".
Diesem großen Transport werden in Zukunft nur noch kleine Vereins-Transporte
mit privaten PKws folgen, da mittlerweile die Kosten für einen lit.
40t-Miet-LKw auf 1800 € gestiegen sind, dazu kommen noch die Fahrtkosten
für die Transportbegleiter, die jedoch immer persönlich bezahlt
werden.
Ende des Jahres muss auch die von der Bundeswehr angemietete Lagerhalle
in der Blücher - Kaserne geräumt werden (wegen Auflösung der Kaserne).
Wie bereits in der Vergangenheit wird der Verein daher noch mehr
dafür sorgen, dass einheimische Produkte gemeinsam mit den Empfängern
in Plunge gekauft werden.
Dazu ist der Verein allerdings mehr auf Geldspenden als auf materielle
Spenden angewiesen.
Bisher konnten das Plunger Altenheim mit Betten und Schränken, der
Versammlungsraum im Deutschen Kulturzentrum mit Tischen und Stühlen,
die Gästezimmer im Schloss Oginskis mit Schränken und Betten und
vor Weihnachten das Gemeindecafé der kath. Kirchengemeinde mit Tischen
und Stühlen sowie Geschirr und Besteck ausgestattet werden. Die
Möbel wurden von Plunger Firmen angefertigt.
Weiterhin kaufte der Verein vor Ort Renovierungsmaterialien für
das Büro des Plunger Bürgervereins, für die Dusch- und Toilettenräume
in der Turnhalle des "Saule "-Gymnasiums sowie für dessen Computerraum,
für den Sanitätsbereich im Haus der Behindertenverbände u.v.m.
Die einheimischen Geschäfte werden somit unterstützt und die Plunger
Handwerker bekommen durch die Aufträge von "Hilfe für Plunge"
Arbeit.
Der Beitritt Litauens in die EU am 1.5.2004 hat für die überwiegende
Mehrheit der Bürger bisher keine positiven Auswirkungen.
Zu sehen sind nur die steigenden Preise bei gleich niedrigem Einkommen
- die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander!
Dies hat zur Folge, dass viele, auch gut ausgebildete Litauer, in
die westlichen EU-Länder abwandern.
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