Welch hohen
Stellenwert das Künstlerinnenprojekt "Imti Galvoti
- Gedanken Raum geben" hat, beweist die Unterstützung
durch das litauische Kultusministerium und die Deutsche Botschaft
in Litauen.
Es dauert vom 1. bis zum 19. Mai, findet in Mendens Partnerstadt
Plunge statt, und beteiligt ist daran die Keramik- und Objektkünstlerin
Ulla Brockfeld aus Menden.
Mit fünf weiteren Frauen wird sie im genannten Zeitraum
vornehmlich im Plunger Schloss Oginskis aktiv sein.
"Dort arbeiten wir im Foyerbereich und in drei Museumsräumen,
die für uns freigeräumt werden", erläuterte
Ulla Brockfeld.
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Diese
Gruppe bereitete die Ausstellung bereits Ende März in
Plunge vor: (v.l.) Vilma Mosteikiene, Leiterin des Deutschen
Kulturzentrums; Ulla Amsler [Hilfe für Plunge] aus Menden;
Violeta Skieriene, Leiterin der Stadtbibliothek; Alvidas Bakanauskas,
Leiter des Museums; Virga Liutkaite, Museumsangestellte und
die Fotografin Christina Paulauskaite.
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Die
insgesamt sechs Künstlerinnen repräsentieren unterschiedliche
Stilrichtungen und Darstellungsweisen.
Dagmar Müller aus Iserlohn, die bereits mehrfach mit Ulla Brockfeld
zusammenarbeitete, macht Schmuck und Objekte.
Eva von der Dunk aus Nordkirchen schreibt Lyrik, Angela Kalwa aus
Witten macht Musik und studiert Butoh-Tanz ein, und Regine Rostalski
aus Nordkirchen und Barbara Wagner aus Wetter malen und bauen Installationen
und Objekte.
Getragen wird der Aufenthalt vom FrauenKunstForum Südwestfalen
in Hagen und arachne e.V., dem Förderverein für Künstlerinnen
in Nordkirchen.
Aus Menden werden die Frauen von der Gleichstellungsbeauftragten
Brigitte Wagner und Ulla Amsler vom Verein "Hilfe
für Plunge / Litauen gem. e.V." unterstützt.
Themen der unterschiedlichen Auseinandersetzung mit Kunst werden
die in Plunge angetroffenen Gegebenheiten im Alltag, Kunst und Gewerbe
sein.
Das Arbeitsmaterial ist vorhanden, die Künstlerinnen müssen
nur ihr Werkzeug, so denn nötig, mit auf die lange Reise nehmen.
Die Objekte bleiben in der Partnerstadt, lediglich kleinere Stücke
werden mit zurück gebracht.
Die Fotografin Christina Paulauskaite wird die Arbeit festhalten,
so dass im Herbst im Münsterland und Anfang Dezember in Menden
und weiteren Orten in Ausstellungen die Ergebnisse gezeigt werden
können.
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