| |
|
|
veröffentlicht 19.10.01
|
| Europa
ist nicht nur leeres Wort |
| Verein
"Hilfe für Plunge" fädelte Besuch bei britischen
Partnern in Flintshire ein. |
 |
Kurz
nachdem
Anfang Oktober die
Mendener Reisegruppe aus der
walisischen Partnergemeinde Flintshire
wieder abreiste, kam "Suvartukas",
eine 38-köpfige Folkloregruppe aus
Mendens litauischer Partnerstadt
Plunge, in Flintshire an.
Die Idee, Menden-Plunge-Flintshire
miteinander zu verbinden, entstand
im letzten August, als "Suvartukas"
bei "Menden à la carte" auftrat.
Die Organisatoren der Reise von Plunge
nach Flintshire, Alan Davis vom Partnerschaftskomitee Flintshire
und Ulla Amsler von "Hilfe für
Plunge", hatten zunächst mit vielen Schwierigkeiten
zu kämpfen. |

Die Leiterin der
Plunger Gruppe überreichte Alan Davis vom Partnerschaftskomitee
eine Joster, das typische litauische Gastgeschenk.
Links von ihm die Bürgermeisterin aus Flintshire.
|
Der Austausch zwischen den drei Partnergemeinden ist buchdick und
gestaltete sich nicht nur wegen der verschiedenen Sprachen kompliziert.
Das Schwierigste war jedoch, diese Reise über 2500 Kilometer
zu finanzieren. Und hier gilt der ganz besondere Dank Alan Davis aus
Flintshire, der circa 12.000 Mark von Geschäfts- und Privatleuten,
Hotels und von der Gemeinde selbst sammeln konnte.
Sogar das britische Kultusministerium steuerte 2.700 Mark bei. In
Plunge wurde diese Reise von drei Firmen und der Stadt gesponsert.
Jeder Reiseteilnehmer musste auch einen Reisekostenanteil leisten.
"Hilfe für Plunge"
in Menden beteiligte sich selbst auch an den Reisekosten.
Die litauischen Tänzer, Sänger, Musiker bekamen im Beisein
der politischen Honoratioren und vier Vereinsmitgliedern aus Menden
nach ihren Konzerten "standing ovations" (= Beifallsstürme
im Stehen).
Die walisischen Gastgeber waren begeistert von der Offenheit und Unkompliziertheit
ihrer litauischen Gäste, und die Plunger waren ebenfalls begeistert
von der Herzlichkeit und Wärme der Waliser.
Die neu entstandene Freundschaft zwischen den Menschen in Menden-Plunge-Flintshire
wird auf jeden Fall in der Zukunft vertieft werden.
Der "europäische Gedanke" steht doch nicht nur auf
dem Papier, sondern dieser Besuch in Wales brachte alle beteiligten
Nationen enger zusammen. |
 |
|
|
|