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veröffentlicht 23.04.99
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Litauische
Kunst,
in Mythologie des Landes tief verwurzelt |
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junge Frauen aus Plunge stellen bis
Montag Arbeiten im Rathaus aus |
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Rudi
Düppe (re.) eröffnete die Ausstellung litauischer Volkskunst
gemeinsam mit (von links)
Ruta Geniene (Vertreterin der litauischen Botschaft), Volkhard
Wrage, Violeta Skieriene (Leiterin der Stadtbibliothek Plunge),
Rita Matuliene (Keramik), Ulla Amsler u. Brigitte Wagner (beide
von “Hilfe für Plunge”), Ruta Mackeviciute (Malerei) und Ruta
Kavalauskiene (Holzschnitzkunst) |
Litauische Kunst in Menden: Die seltene Möglichkeit, einen Einblick
in die besondere Kunst des BaItikstaates zu bekommen, bietet sich
noch bis zum 26. April im Rathaus.
Im Foyer wurde mit großem Besucherzuspruch eine Ausstellung der Holzschnitzerin
Ruta Kavalauskiene, der Keramikerin Rita Matuliene und der Malerin
Ruta Mackeviciute eröffnet.
Sie alle stammen aus Mendens Partnerstadt Plunge und wurden auf Initiative
der Mendener Gleichstellungsbeauftragten Brigitte Wagner (auch Vorstandsmitglied
von „Hilfe für Plunge“) nach Menden
eingeladen. Durch die faszinierende Ausstellung soll gezeigt werden,
dass Menden nicht nur Plunge hilft und der litauischen Partnerstadt
sehr an einem Austausch gelegen ist.
Wie vielseitig das künstlerische Schaffen der drei jungen Frauen ist,
zeigen die unterschiedlichen Exponate, die im Rathausfoyer präsentiert
werden. So stellt Ruta Mackeviciute einerseits stilvolle Landschafts-
und Porträtbilder aus, andererseits sind aber auch fast schon expressionistische
Werke zu bewundern.
Die
Holzschnitzarbeiten von Rita Matuliene sind
hingegen traditionell geprägt und stark von
folkloristischen Elementen beeinflusst. Die Keramik-
figuren von Ruta Kavalauskiene zeigen, wie tief die
Wurzeln der litauischen Kunst in der Geschichte und
der Mythologie des Landes verankert sind. Die
skurrilen Keramikvögel können sogar als Pfeifen
genutzt werden.
Wie wichtig diese Ausstellung, die auch ein tiefes
Verhältnis zur Natur widerspiegelt, für ein freundschaftliches
Miteinander ist, stellte Bürgermeister Rudolf Düppe in seiner
Ansprache heraus.
Er betonte, dass durch den kulturellen Austausch ein Stück Europa
gezeigt werde: „Gerade in der momentan sehr schwierigen Situation
in Europa ist es wichtig, das Miteinander der Völker zu pflegen".
Wie bedeutungsvoll die Präsentation der litauischen
Künstlerinnen ist, zeigte der Besuch der Vertreterin
der litauischen Botschaft, Ruta Geniene. Sie betonte,
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Schnitzkunst
aus Plunge - außerdem waren Keramiken und Ölbilder in der
Ausstellung im Rathaus-Foyer zu sehen.
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dass die drei Frauen
durch ihre Freude am künstlerischen Schaffen Kraft schöpfen, die Probleme
des Alltags zu lösen.
Zur offiziellen Eröffnung wurde leckerer litauischer Baumkuchen gereicht
und Champagner aus dem Baltikstaat angeboten. Dieser zeigte sich allerdings
hochexplosiv und setzte beim Öffnen der ersten Flasche eine Lampe
des Rathausfoyers außer Gefecht.
Für Kaufinteressenten besteht die Möglichkeit, sich in die ausliegenden
Verkaufslisten einzutragen.
Die reservierten Ausstellungsobjekte können Dienstag, 27. April, ab
9 Uhr im Rathausfoyer bezahlt und abgeholt werden oder bei Ulla AmsIer
nach Anmeldung unter 85732. |
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