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veröffentlicht 27.05.00
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| OP-Geräte
für Litauen |
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Transport der "Hilfe für Plunge" ging gestern auf die lange Reise.
Im Gepäck 28 Krankenbetten sowie Röntgen-, Ultraschall- und EKG-Apparate |
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“Ich kann da
gar nicht hinsehen" - aufgeregt hielt sich Ulla Amsler vom Verein
"Hilfe für Plunge" gestern (26.05.00)
die Hand vor die Augen, während der litauische Fahrer Evaldas Butkus
den großen 40-Tonner auf dem Parkplatz vor dem Vincenz-Krankenhaus
gekonnt wendete.
Millimeterarbeit, die sich lohnte, denn auf den Lkw sollten ausgemusterte
Gerätschaften des Vincenz-Krankenhauses aufgeladen werden, die noch
gestern auf die Reise nach Plunge gingen. "Diese Sachen sind für das
Plunger Krankenhaus ein echter Segen", freute sich Ulla Amsler über
das Zustandekommen des jüngsten Hilfstransports.
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Muskelkraft mussten gestern Ulla Amsler, Ulrich Tolksdorf (hinten)
sowie die Soldaten der Blücherkaserne beim Verladen der medizinischen
Geräte vor dem Vincenz-Krankenhaus aufbringen. |
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Bei seinem Hospitations-Besuch im Vincenz-Krankenhaus im vergangenen
Sommer hatte der litauische Arzt Dr. Daili Denas bereits ein Auge
auf ein großes Röntgengerät für spezielle orthopädische Operationen,
ein Ultraschall- sowie ein EKG-Gerät geworfen. Diese waren ausgewechselt
worden und können nun weiter ihren Dienst tun - im Plunger Krankenhaus.
Unser Dank gilt wieder einmal der Krankenhausleitung, ohne deren grünes
Licht der Transport nicht zustandegekommen wäre. Die Zusammenarbeit
funktioniert einfach hervorragend", sparte Ulla Amsler gestern nicht
mit Lob.
Aber auch die Soldaten des Panzerpionierbatallions 200 der Hemeraner
Blücherkaserne, die gestern das Aufladen der schweren Gegenstände
bewerkstelligten, und der leitende Anästhesiepfleger Ulrich Tolksdorf
sind ihrer Meinung nach "echte Hilfsengel, wenn es um unsere Transporte
geht."
Bevor der LKW in Menden einen Zwischenstopp einlegte, waren bereits
28 Krankenhausbetten samt Beistelltischen aus dem Wimberner Marienkrankenhaus
geladen worden. Im Anschluss ging es noch ins St. Johannes-Krankenhaus
in Neheim, um einen speziellen OP-Tisch für Doktor Denas einzupacken.
Allerdings überstieg das Gewicht des schweren Röntgengerätes gestern
morgen dann doch die Kräfte der Helfer, sodass auch die Mendener Feuerwehr
mit einem Gabelstapler dafür sorgte, dass die dringend benötigten
medizinischen Geräte sicher im Transporter untergebracht werden konnten.
Die "Hilfe für Plunge" bleibt
auch in den kommenden Monaten aktiv. Im Juni werden sechs Vereinsmitglieder
der Einweihung eines Deutschen Kulturzentrums in Plunge durch den
Deutschen Botschafter aus Vilnius beiwohnen.
Und im September sollen dann ein VW-Bus und ein ausrangiertes Krankentransport-fahrzeug
der Feuerwehr durch Ulrich Tolksdorf und Unfallchirurgie-Chef Dr.
Christopher Obst nach Litauen überführt werden. |
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