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Für weitere Informationen
über die Umgebung von Plunge klicken Sie bitte auf
"der Bezirk Plunge". |
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DIE STADT PLUNGE
Die Stadt Plunge liegt 60 Km östlich von der litauischen
Hafenstadt Klaipeda an der A11 Richtung Siauliai und ca. 300
Km von der Hauptstadt Vilnius entfernt.
Sie ist ebenso Haltepunkt an der Bahnlinie Klaipeda-Vilnius.
Es gilt die mitteleuropäische Zeit plus 1 Stunde (MEZ
+ 1).
Mit seinen umliegenden Dörfern hat Plunge 45.000 Einwohner.
Das Gebiet besitzt keine Bodenschätze, ist jedoch reich
an Natur-Ressourcen = Wälder, Seen, Flüsse.
Die Haupterzeugnisse in den örtlichen Betrieben
sind Holz für die Möbelherstellung, Leinen für
die Textilherstellung, sowie Lebensmittelprodukte.
Aufstrebend ist der Tourismus
in den Dörfern im Naturpark Plateliai / Bezirk Plunge.
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Hauptstraße
“Vytauto Gatve”
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Das Stadtzentrum liegt am linken Ufer des Babrungas, der Bahnhof und
das Industrie- gebiet am rechten. Plunge entwickelte sich seit dem
16. Jahrhundert am Gutshof Gandinga und wurde deshalb auch bis zum
17. Jahrhundert Gandinga genannt.
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die erste Kirche gebaut.
Das Städtchen gründete sich an wichtigen Handelswegen und wuchs bis
zum Ende des 18. Jahrhunderts. Nach dem Anschluss Litauens an Russland
verschlechterten sich die Handelsbeziehungen. |
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Die Stadt erholte sich erst Ende des 19. Jahrhunderts durch
die Entwicklung der Industrie.
1879 erbaute Fürst Mykolas Oginskis ein Schloss, das
heutige Volkskunst-Museum der Stadt.
Dieser Fürst war der große Förderer von Kultur,
Erziehung und der litauischen Sprache.
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Mykalojus
Konstantinas Ciurlionis, der berühmteste litauische Maler und
Komponist lernte 5 Jahre in der vom Fürsten gegründeten
Orchester-Schule.
Große Teile von Plunge wurden dreimal durch Feuer zerstört,
zuletzt 1931. Danach wurde der heilige Florian als der Beschützer
der Stadt im Zentrum aufgestellt.
In
der Besetzungszeit wurde er zerstört, aber in den Jahren
der "Wiedergeburt" am selben Platz wieder neu aufgestellt.
Während der Besetzung der Sowjets nach dem 2. Weltkrieg
wuchs Plunge durch den Bau großer Industriebetriebe rasch
an. |
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Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit im Jahre 1990 gab
es große Veränderungen für die Unternehmen - neue
Möglichkeiten, aber auch neue Schwierigkeiten.
Die wirtschaftlichen Beziehungen zu den ehemaligen Sowjetrepubliken,
mit denen die meisten Plunger Betriebe enge Kontakte hatten, waren
nicht mehr vorhanden.
Auf der anderen Seite bekamen die Firmen durch die Privatisierung
die Chance ihre Produkte in die westlichen Länder zu verkaufen.
In dieser schwierigen Zeit mussten ehemals erfolgreiche Unternehmen
schließen, neue kamen hinzu.
Die Lebenssituation für die Mehrheit der Plunger ist immer noch
schwierig, besonders in den umliegenden Dörfern.
Doch auch Fortschritte sind in den letzten Jahren sichtbar geworden,
wie Straßen- und Häuser-Renovierungen und ein reichhaltiges
Angebot an Konsumgütern. |
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Mendens
litauische Partnerstadt braucht noch sehr viel
"Hilfe für Plunge"
Helfen können auch Sie
mit einer Spende auf das
Konto 75 697
Sparkasse Menden
(BLZ 447 500 65)
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