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In der Fotoausstellung "Portrait meiner
Stadt", die am Samstagvormittag offiziell
im Foyer des Rathauses eröffnet wurde,
können Besucher ein gelebtes Stück
Europa entdecken.
Zum sechzigsten Jahrestag der Gründung
des Europarats trägt das Bemühen um
Frieden und Freiheit in Europa auch in einer
Kleinstadt wie Menden Früchte.
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Die ersten Besucher
zeigten sich beeindruckt
von der Fotoausstellung im Foyer des Mendener
Rathauses.
MZ-Foto: Straub |
"Mühsam
wurden Brücken gebaut, nachdem die Weltkriege
Misstrauen und Vorurteile hinterlassen hatten",
gab Bürgermeister Rudolf Düppe mit
einem Fingerzeig auf die zahlreichen Fotos zu
bedenken.
Zwischen Bildern unberührter Landschaften
in Polen oder Norwegen und Aufnahmen von Menschen
in ihrer typischen Lebenswirklichkeit wird der
europäische Gedanke der kulturellen Vielfalt
fassbar.
Der Betrachter bekommt einen sinnlichen Eindruck
davon, dass Menden ein Teil "des Unternehmens
Europa" ist.
Mitorganisatorin Ulla Amsler hob in ihrer Begrüßungsrede
hervor, dass Europa "nicht nur in der großen
Politik eine Rolle spielt, sondern erst lebendig
ist, wenn Menschen unterschiedlicher Nationalität
Schritte aufeinander zu machen, um sich kennen
zu lernen."
Eine Möglichkeit dafür findet sich
in der aktiven Mitarbeit der Komitees für
die Städtepartnerschaften Mendens.
Plunge im Nordwesten Litauens, Flintshire in
Wales oder Braine-l'Alleud in Belgien - nur
Beispiele für die Vernetzung Mendens in
der Welt.
Begegnungen durch Kultur- oder Schüleraustausch
wie auch humanitäre Hilfe sind Fundamente
auf die diese Freundschaft baut.
Auch für das Erlernen einer Fremdsprache
können diese persönlichen Verbindungen
von Nutzen sein.
13 Städtepartnerschaften, die Mendener
Bürger in elf Ländern pflegen, bekommen
durch viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit in
der Ausstellung ein Gesicht.
"Portrait meiner Stadt" ist noch bis
zum 3. Juni werktags ganztägig zu besichtigen
und lädt dazu ein, sich zumindest in Gedanken
auf eine Reise durch Europa zu begeben.
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